Startseite » Über SchNeeLiebe » Wer bin ich
Mein Name ist Victor Nivis – ein Pseudonym, das aus dem Lateinischen übersetzt „Bezwinger des Schnees“ bedeutet.
Es steht symbolisch für meinen Weg, die Sucht und ihre Abgründe zu überwinden. Meine Geschichte ist geprägt von tiefen Abstürzen, unglaublichen Herausforderungen und ebenso großen Erfolgen.
Ich bin der Entwickler des Applied Recovery Modells und Initiator einer ganzheitlichen Bewegung, die Heilung, Transformation und Wachstum in den Mittelpunkt stellt.
Ich arbeite nach wie vor mit CEOs großer Banken, internationalen Unternehmen und Personen des öffentlichen Lebens. Ein Pseudonym dient daher nicht nur meinem eigenen Schutz, sondern auch dem Schutz dieser Menschen und der Unternehmen, die dahinterstehen.
Zudem bin ich in der Gesundheitsbranche bekannt – und ja, wir sind als Gesellschaft noch nicht so weit, dass Stigmatisierung vollständig der Vergangenheit angehört.
Mein Ziel ist jedoch klar: Früher oder später soll mein echter Name offen mit diesem Projekt verknüpft sein. Doch bevor es so weit ist, muss es erst einmal ins Rollen kommen.
Ich weiß, wie es ist, sich in einer Spirale aus Verzweiflung, Scham und Sucht zu befinden. Es gibt Momente, in denen du denkst, dass es keinen Ausweg gibt. Dass du nicht stark genug bist, um dich zu verändern. Ich war an diesem Punkt – tief in der Abhängigkeit von Kokain und Crack, mit dem Gefühl, komplett die Kontrolle verloren zu haben.
Doch ich habe gelernt, dass Veränderung möglich ist. Ich weiß, wie sich Verzweiflung anfühlt, wie es ist, wenn du glaubst, dass niemand dich versteht und dass es keinen Ausweg gibt.
Doch ich kann dir sagen: Es gibt Hoffnung. Nicht durch große, perfekte Schritte, sondern durch kleine Momente, die einen Unterschied machen. Mein Schreibtool hat mir geholfen, diese Momente zu finden.
Es hat mir Raum gegeben, meinen Schmerz zu durchleben, meine Gedanken zu sortieren, meine Auslöser zu verstehen und mich darauf zu konzentrieren, was ich tun kann – jetzt, in diesem Moment.
Meine Reise begann in einer von Gewalt und Sucht geprägten Kindheit. Schon im Alter von 9 Jahren begann ich Alkohol zu trinken, und mit 11 geriet ich in die Drogenszene.
Mein Leben wurde von Abgründen und Extremen gezeichnet. Ich verbrachte Jahre obdachlos im berüchtigten Needle Park, wo ich um das nackte Überleben kämpfte, und erlebte das Leben hinter Gittern.
Am Zürcher Letten, einem der bekanntesten Schauplätze der Drogenszene, betrieb ich einen Filterlitisch – eine Art improvisierter Bauchladen in der Fixer ihre Utensilien bekamen und ich dafür den Filter bekam.
2003 schaffte ich nach 20 Jahren Drogensucht den Ausstieg. Es folgten berufliche und private Erfolge, in denen ich aus dem Nichts drei erfolgreiche Unternehmen in der Gesundheitsbranche aufbaute und mich persönlich weiterentwickelte.
Nach 18 Jahren Abstinenz führte 2022 ein Vorfall im Sinne eines Kraftmoment, der in einen 14-monatigen intensiven Crack-Konsum mündete.
So wurde ich mit einer der schwersten Prüfungen meines Lebens konfrontiert. Doch ich wusste durch meine Coaching Erfahrung, dass es an mir liegt die Energierichtung dieses Momentums zu bestimmen.
Diese Phase war eine der schwersten meines Lebens, da ich fast meine komplette Existenz aufs Spiel setzte.
Kurz bevor ich wirklich alles verlor, gelang mir Ende 2023, mit der professionellen Hilfe des Team des Therapiezentrum Schlössli in Oetwil am See, erneut der Ausstieg.
Das Applied Recovery Modell hat meine Erfahrungen und Erkenntnisse in ein strukturiertes System überführt.
Während meines Heilungsprozesses entdeckte ich die transformative Kraft des Schreibens. Das Verfassen autobiografischer Werke, wie meines ersten Buches „SchNeeLiebe – Der Tod in meiner Garderobe“, wurde zu einer tragenden Säule meines Recovery-Prozesses.
Es half mir, die Vergangenheit zu reflektieren, wertvolle Einsichten zu gewinnen und eine neue Perspektive auf das Leben zu entwickeln. Ich erkannte, dass Heilung nicht nur möglich, sondern zutiefst transformativ ist.
Rückschläge sind keine Misserfolge, sondern Lernmomente, die ich als Kraftmomente bezeichne – intensive Erfahrungen, die sowohl positiv als auch negativ wirken können.
Viele Therapiekonzepte konzentrieren sich jedoch zu stark auf das Analysieren von Rückfällen oder Konsumereignissen und lassen die Chancen ungenutzt, positive Muster zu erkennen und zu stärken.
Als Coach von CEOs und Spitzensportlern war mir klar:
„Positive Spiralen entstehen nicht primär durch endlose Fehleranalysen, sondern durch das bewusste Reflektieren und Integrieren von Erfolgen.“
Dieses Prinzip habe ich in das Applied Recovery Modell eingebettet – ein Ansatz, der nicht nur reflektiert, was falsch lief, sondern primär das, was gut war, in den Fokus rückt, um es auf alle Lebensbereiche auszuweiten.
Ich möchte zeigen, dass Veränderung immer möglich ist – unabhängig von der Tiefe des Falles. Meine Arbeit konzentriert sich darauf, Menschen zu helfen, kleine, bewusste Entscheidungen zu treffen, die sich zu großen, nachhaltigen Veränderungen summieren.
Mein Ziel ist es, Betroffenen, Angehörigen und Fachpersonen Werkzeuge an die Hand zu geben, die sie in ihrem Alltag unterstützen.
Durch das Schreiben und die Entwicklung meiner Tools habe ich nicht nur mich selbst geheilt, sondern eine Grundlage geschaffen, die auch anderen helfen kann, ihre eigene Reise zu meistern.
Ich lade dich ein, Teil dieser Applied Recovery Bewegung zu werden. Entdecke meine Bücher, nutze das Schreibtool, veröffentliche deine Bücher oder trete der interaktiven Community auf meiner Plattform bei.
Gemeinsam können wir zeigen, dass es nie zu spät ist, einen neuen Weg einzuschlagen. Das wir die Energie der Kraftmomente, welche aus Krisen entstehen, für uns nutzen können, um eine neue, kraftvolle und glückliche Lebensphase zu beginnen.