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Das Applied Recovery Modell wächst und entwickelt sich weiter. Wir suchen engagierte Menschen, die dazu beitragen, bestehende Barrieren und Stigmata zu analysieren und in das Modell zu integrieren. Gemeinsam erarbeiten wir Methoden, die Recovery wirksam und nachhaltig machen.

Menschen in der Recovery-Phase stoßen oft auf gesellschaftliche und soziale Barrieren. Wir untersuchen, wo Stigmata existieren, wie sie sich auswirken und wie wir sie im Applied Recovery Modell aufgreifen können.

Steuern, Sozialversicherungen, rechtliche Fragen – der Ausstieg aus der Sucht ist oft nicht an der eigenen Willenskraft, sondern an undurchdringlichen Strukturen gescheitert. Gemeinsam analysieren wir die größten Hürden und suchen Wege, sie zu durchbrechen.

Sucht ist keine Charakterschwäche, sondern ein vielschichtiges Problem. Wir untersuchen, wie falsche Narrative in der Gesellschaft entstehen und wie wir über das Applied Recovery Modell neue Bewusstseinsprozesse anstoßen können.
Applied Recovery Netzwerk
Ein erfolgreicher Ausstieg aus der Sucht beginnt nicht nur mit dem eigenen Entschluss, sondern oft mit einer neuen Aufgabe, einer Bedeutung, die über das eigene Leben hinausgeht. Menschen, die ihre Erfahrungen und ihr Wissen einbringen, gewinnen nicht nur Stabilität, sondern auch eine neue Perspektive.
Wir suchen Betroffene, Angehörige, Fachkräfte und alle, die an einem neuen Recovery-Ansatz mitwirken wollen. Unser Ziel ist es, gemeinsam ein Modell zu entwickeln, das nicht nur theoretisch funktioniert, sondern im echten Leben einen Unterschied macht.
Dann laden wir dich ein, aktiv mitzugestalten. Gemeinsam schaffen wir einen Recovery-Ansatz, der echte Chancen eröffnet.
Das Applied Recovery Modell wird ausschließlich von und für Menschen mit Erfahrung in Kokain- & Crack-Konsum entwickelt. Das Hauptproblem muss Kokain sein – andere Substanzen können eine Rolle spielen, aber dürfen nicht im Vordergrund stehen.
Wir nehmen gerne fachliche Unterstützung von Expert*innen aus Suchthilfe, Psychologie und Medizin an, doch alle Entscheidungen werden ausschließlich von direkt Betroffenen getroffen. Dieses Modell basiert auf gelebter Erfahrung und praxisnahen Methoden, nicht auf theoretischen oder wissenschaftlich distanzierten Ansätzen.
Unsere Aufgabe ist es, alle denkbaren Herausforderungen zu identifizieren – sei es im Gesundheitssystem, in der Arbeitswelt, in sozialen Strukturen oder in der Selbstwahrnehmung der Betroffenen. Sobald wir ein vollständiges Bild haben, entwickeln wir ein Konzept, um diese Aspekte sinnvoll in das Modell zu integrieren.
Das Modell ist langfristig erweiterbar, bleibt aber vorerst auf Kokain & Crack spezialisiert.
Dein Beitrag für Entwicklung & Forschung
Wer kann mitmachen?
Jede Person mit eigener Erfahrung mit Kokain, Crack oder Heroin, sei es als Betroffener, Fachperson oder Angehöriger mit direktem Bezug zur Thematik.
Fachleute aus anderen Bereichen sind willkommen, haben jedoch nur beratende Funktion.
Langfristige berufliche Perspektiven
Unsere Aufgabe ist es, die gesellschaftlichen Stigmata rund um Kokain & Crack systematisch zu erfassen und zu analysieren, wie sie sich auf Recovery auswirken. Das betrifft Stigmatisierung durch die Gesellschaft, das Gesundheitssystem, Behörden und das persönliche Umfeld.
Wir nehmen gerne fachliche Unterstützung von Expert*innen aus Psychologie, Sozialwissenschaften und Suchthilfe an, aber alle Entscheidungen werden ausschließlich von direkt Betroffenen getroffen. Dieses Modell basiert auf echter Erfahrung und praxisnahen Methoden, nicht auf theoretischen Konzepten.
Dein Beitrag für Netzwerk & Community
Wer kann bei Netzwerk & Community mitmachen?
Jede Person mit eigener Erfahrung mit Kokain, Crack oder Heroin, die Stigmatisierung selbst erlebt oder in sozialen/medizinischen Kontexten beobachtet hat. Fachleute aus anderen Bereichen sind willkommen, haben jedoch nur beratende Funktion.
Berufliche Perspektiven bei Netzwerk & Community
Viele Menschen in der Recovery erleben nicht nur persönliche Herausforderungen, sondern auch systemische, soziale und gesundheitliche Barrieren, die den Ausstieg erschweren.
Bürokratische Hürden, Schulden, Erwerbsunfähigkeit, gesellschaftliche Stigmatisierung oder der eingeschränkte Zugang zu therapeutischen Angeboten – all diese Faktoren wurden im Rahmen des Applied Recovery Modells systematisch erfasst und in ein eigens entwickeltes Kategoriensystem aus drei Haupt- und neun Unterkategorien eingeordnet.
Wir haben über 70 konkrete Hürden identifiziert und jede davon hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf 16 zentrale Lebens- und Gesundheitsbereiche analysiert – darunter psychische Gesundheit, Rückfallrisiko, soziale Integration, Wohnsituation, Selbstwert oder Notwendigkeit externer Hilfe.
Zusätzlich wurden alle Hürden im Kontext der Triad of Health (Psyche, Körper, Biochemie) und der Neuroplastizität verortet, um energetische und funktionale Zusammenhänge sichtbar zu machen.
Dein Beitrag für Netzwerk & Community
Wer kann bei Netzwerk & Community mitmachen?
Jede Person mit eigener Erfahrung mit Kokain, Crack oder Heroin, die Stigmatisierung selbst erlebt oder in sozialen/medizinischen Kontexten beobachtet hat. Fachleute aus anderen Bereichen sind willkommen, haben jedoch nur beratende Funktion.
Berufliche Perspektiven bei Netzwerk & Community
Die öffentliche Wahrnehmung von Sucht ist oft von Fehlinformationen und starren Denkmustern geprägt. Menschen mit Drogenkonsum-Erfahrung werden häufig stigmatisiert, als instabil oder unzuverlässig abgestempelt.
Diese falschen Narrative verhindern, dass Recovery als langfristiger Prozess mit Höhen und Tiefen verstanden wird.
Wir nehmen gerne fachliche Unterstützung von Expert*innen aus Medien, Wissenschaft & Psychologie an, doch alle Entscheidungen werden ausschließlich von direkt Betroffenen getroffen.
In dieser Arbeitsgruppe beschäftigen wir uns mit der Entstehung und Verbreitung dieser Stigmata und entwickeln Ansätze, um neue Narrative über Sucht und Heilung im Applied Recovery Modell zu verankern.
Dein Beitrag für Aufklärung & Bewusstseinsbildung
Wer kann bei Aufklärung & Bewusstseinsbildung mitmachen?
Jede Person mit eigener Erfahrung mit Kokain, Crack oder Heroin, die sich mit der Wahrnehmung von Sucht und Recovery in der Gesellschaft auseinandersetzen möchte. Fachleute aus anderen Bereichen sind willkommen, haben jedoch nur beratende Funktion.
Berufliche Perspektiven bei Aufklärung & Bewusstseinsbildung
Das Modell besteht aus fünf klar strukturierten Phasen, die sich kontinuierlich wiederholen und aufeinander aufbauen:
Kraftmoment & Orientierung
Diese Phase konzentriert sich auf Kraftmomente – Erlebnisse, die eine tiefgreifende Wirkung auf dich haben können.
Kraftmomente sind unabhängig von einer emotionalen Bewertung: Sie können als positiv, negativ oder neutral wahrgenommen werden, abhängig von der individuellen Perspektive.
Doch sie haben eines gemeinsam: Diese Momente setzen Kraft frei.
Entscheidend ist, wie du diese freigesetzte Kraft nutzt, denn auch scheinbar positive Erlebnisse können unbewusst Erinnerungen wecken und zum Konsum verleiten.
Das können alltägliche Situationen wie ein schönes Gespräch, ein Craving, ein aktuelles Tief, der Austausch mit Freunden oder ein Aufenthalt in der Klinik sein.
Diese Momente fordern dich dazu auf, innezuhalten und Orientierung zu suchen: Welche Schritte möchtest du gehen, um diese Energie oder Herausforderung in positive Veränderung umzuwandeln?
Orientierung hilft dir dabei, erste Handlungsschritte zu definieren und Klarheit über deine Ziele und Bedürfnisse zu gewinnen.
Wachstum & Möglichkeiten
In dieser Phase entdeckst du die Ressourcen, die dich in deinem Alltag voranbringen.
Das können kleine, aber bedeutsame Dinge sein: Die Unterstützung von Freunden, neue Interessen oder Strategien, die dir helfen, Kraftmomente zu meistern.
Wachstum entsteht durch das bewusste Erkennen deines Potenzials und das gezielte Ausschöpfen von Möglichkeiten, die dir der Alltag bietet.
Es geht darum, neue Wege zu wagen und dich dabei stetig weiterzuentwickeln.
Transformation & Erneuerung
Diese Phase ist der Kern aktiver Veränderung.
Transformation bedeutet, alte Gewohnheiten und Denkmuster bewusst zu hinterfragen und durch konstruktive Alternativen zu ersetzen.
Erneuerung zeigt sich in den kleinen, aber bedeutenden Handlungen, wie das Etablieren einer neuen Morgenroutine oder das bewusste Verfolgen eines positiven Gedankenmusters.
Der Alltag wird zur Übungsfläche für die neuen Muster, die nachhaltig verankert werden sollen.
Stabilität & Sicherheit
In dieser Phase verankerst du die neuen Gewohnheiten, die du in deinem Alltag etabliert hast.
Stabilität bedeutet, dass diese Routinen zu einem festen Bestandteil deines Lebens werden.
Sicherheit entsteht, wenn du erkennst, dass du kontinuierlich Fortschritte machst – sei es durch kleine Erfolge oder das Wiederaufgreifen bewährter Strategien in Kraftmomenten.
Es geht darum, ein Fundament zu schaffen, auf dem du sicher weiter aufbauen kannst.
Klarheit & Ausrichtung
In dieser Phase reflektierst du deine Reise und ziehst wertvolle Lehren aus den Erfahrungen, die du gemacht hast.
Klarheit hilft dir zu erkennen, welche Strategien effektiv waren und wo noch Potenzial für Verbesserung besteht.
Ausrichtung bedeutet, deine Ziele zu schärfen und klare Pläne für die nächsten Schritte zu setzen, um den nächsten Zyklus mit Fokus und Motivation zu beginnen.